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Fragen zum "Humboldt-Forum"-
Wiederaufbau Berliner Schloss?

Chronologie 1991-2009 Nutzungs- und Finanzierungskonzept für das  „Humboldt-Forum“

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Fassung vom 04. Juli 2009 - letzte Aktualisierung 09.10.2009

2008 heißt es aus dem sog. „Schloss“- Förderverein „Wir sind am Ziel!“ und am „der 28. Nov. 2008 ist ein Tag der Freude“ sowie  in 2009 heißt es dann „Wir haben das Ziel erreicht“ 

wir fragen:

1991 gab es in der Akademie-Galerie am Marx-Engels-Platz eine Ausstellung mit Modell, Abbildungen und Rauminstallationen zu  „Berlin: Zur Restitution von Stadtraum und Schloß“. Initiiert vom Architekturhistoriker Prof. Dr. Goerd Peschken   mit dem Architekten Frank Augustin. Beide wollen keinen Abriss vom „Palast der Republik“ nach einer abgeschlossenen Asbestsanierung und statt dessen das ehemalige „Alte Schloss“ wieder aufbauen, sondern demonstrieren, wie deren BAUKÖRPER für eine kulturell-kommunikative Lösung zu vereinen seien. Eine Wiederherstellung des Schlosses aus Stein1 wurde von Prof. Peschken abgelehnt, er plädierte für eine Glas-Vorhangfassade2, die aus verschiedenen Blickwinkeln mal das verbannte, mal das intakte Schloss zeigen sollte.

In einem Netzwerk aus Kultur, Wirtschaft, Medien und Politik als Förderer, Freunde und Sponsoren sowie von Mitgliedern in sog. „Schlossvereinen“ heißt es über Jahre: „das Schloss kommt; das Schloss wird  gebaut“
 
Die Konzeption aus o.g. Ausstellung  von Peschken/Augustin  konnte  der seit Aug. 1992 eingetragene  Förderverein für die Ausstellung3 „Die Bedeutung des Berliner Stadtschloßes für die Mitte Berlins- eine Dokumentation“ e.V.  unter v. Boddien/Stuhlemmer aufnehmen;  Gründungsmitglied ist auch o.g. Prof. Peschken - er war zugleich erster Schatzmeister.  Als Sponsoren werden u. a. die Firmen Thyssen, BMW, Daimler Benz und Siemens gewonnen; als Ausstellungsarchitekt zeichnet Augustin verantwortlich.

Nach Sponsoring4 des 600 t schweren Stahlgerüsts - erforderlich für die 5 cm starken und  7.000 m² bemalten Kunststoffplanen  - durch Thyssen-Hünnebeck (Gerüst)mit Thyssen-Röro (Gerüstbau) in Ratingen für die Schloss-Attrappe mit einer dreiseitigen Fassadenillusion5 bis  31 Meter Höhe - wurde am 30. Juni 19936 eine mind. „100 Tage Ausstellung“  eröffnet - und dauerte bis in den Okt. 1993 an.

In der  2. Auflage des Ausstellungskatalogs - finanziert vom Siemens-Kunstfonds - wurde als neuer Beitragstext auf Seite 104 bis 106 für eine  Diskussion zwischen Tradition und Moderne erstmalsdie „Studie und Vorschlag für den Wiederaufbau des Berliner Schlosses und die Anordnung innenliegender Neubauten“ - einschließlich einer  Rekonstruktion barocker Fassaden - des Berliner Architektenbüros Dipl.-Ing. Ursulina Schüler-Witte und Ralf Schüler  publiziert. Als Idee und Skizze bereits am 01. April 1991 in der „Berliner Morgenpost“ veröffentlicht und „im Mai 1993 den Bürgern Berlins gewidmet“.
s. Abb.12, 191 ,192

Von Juni bis in den August 1993 lobte die Bundesrepublik Deutschland - eine CDU/CSU/FDP Koalition -  mit dem Land Berlin einen „Jahrhundertwettbewerb“ bzw. den 2. Wettbewerb „Internationaler städtebaulicher Ideenwettbewerb Spreeinsel“  für die Neugestaltung des Berliner Zentrums - mit Cöllner Werder und Friedrichswerder - zur Wiederbebauung des sog. Schlossplatzes als „Konferenzzentrum“ aus.  Eingereicht wurden über 1.100 Entwürfe zeitgenössischer Architekten aus 50 Ländern - bis hin zum Freiraumkonzept. Der o.g. „Ausstellungsverein“ plakatierte 1993/94 unter „Ein Sommer im Schloßhof“/„Statt-Schloss“/„Das SCHLOSS?“,„Traum oder Trauma“ und präsentiert zeitgenössische Alternativen für das  g e s a m t e  Schlossplatz-Areal.

Im November 1993 wurden Mitglieder sowie Spender/Sponsoren des o.g. „Ausstellungsvereins“ nach abgeschlossener 100 Tage Ausstellung durch den 1. Vorsitzenden v. Boddien, gebeten...“die Finanzierungslücke von über 1 Million DM durch großzügige Spenden abzudecken; man habe durch die schlechte Witterung im Sommer und geringere Besucherzahlen als erwartetet, nicht die gewünschten  Umsätze erreicht“.  Der Bezirk Mitte stimmte - bzgl. der bis dato für den o.g. „Ausstellungsverein“ entstandenen „Finanzierungslücke“7 von angeblich einer Mio. DM - einer Verlängerung des Projekts ab Mitte April 1994 bis Juni 1994 zu;   1994 nannte der Förderverein  für die Medien als Spendeneingang vier Millionen DM. Nach dem 19. Sept. 1994 begann der Abbau  des Großraum-Gerüstes o.g. Thyssen-Firmen auf dem sog. Schlossplatz.
s. Abb. 186

Im Mai 1994 erklärte die Bundesregierung die bisherigen baulichen, räumlichen und funktionalen Nutzungskonzepte für die Neubauten  in Berlin-Mitte als hinfällig.

Im Juli 1994 konnten Ralf Schüler/Ursulina Schüler-Witte im Sonderdruckheft der „Baukammer Berlin“ ihre Studie für den Wiederaufbau des Berliner Schlosses“ im Rahmen der veröffentlichen Auszüge aus dem Gutachten von Senatsrat a.D. Arndt in Fachkreisen bekannt machen.

Noch in 1994 folgte ein weiterer offizieller Ideenwettbewerb „Spreeinsel“.
Preisträger: Bernd Niebuhr mit dem Vorschlag „Moderner Baukörper in den Dimensionen des Schlosses“.

Im Mai/Juni 1995 gründeten Schüler/Schüler-Witte zusammen mit Senatsrat a.D. Arndt 7.1die „Arbeitsgemeinschaft Berliner Stadtschloss“ zu alternativen Schlossrekonstruktionen.

Im Mai 1996 beschlossen der Bund und Senat von Berlin - je zur Hälfte Grundstückseigentümer des gesamten Areals - zumindest Grundpositionen zum zukünftigen Nutzungskonzept des Areal Schlossplatz als Konferenzzentrum mit Hotel,  Bibliothek, Ausstellungsräumen, Restaurants und für Geschäfte.

Zum Okt. 1996 erarbeitete die o.g. „Arbeitsgemeinschaft“ unter Mithilfe der Strabag und des Hamburger Bauträgers bzw. der Unternehmensgruppe „HPE Hanseatica Property GmbH“ (Berliner Geschäftsführer: Walter Rasch) die Kostenberechnung zur ausschließlich privaten Finanzierung des Aufbaukonzeptes Berliner Schloss, um sich von staatlicher   Finanzierung abzukoppeln sowie mit Unterstützung von Prof. Beckmann - TU-Berlin - ein Verkehrsgutachten zur Umfahrung des Lustgartens. Das gemeinsam erarbeitete  dreibändige Konzept  zum Wiederaufbau des Berliner Schlosses - ohne öffentliche Mittel-  wurde in einer Pressekonferenz am 19 Dez. 1996 im Roten Rathaus der Öffentlichkeit vorgestellt.

Am 10. Febr. 1997 kam es im Ausschuss für Stadtplanung und Stadtentwicklung im Berliner Abgeordnetenhaus zwischen Ralf Schüler und Senatsbaudirektor Dr. Stimmann zum Disput, der energisch für eine moderne Baugestaltung auf dem Schlossplatz votierte.
…am 18. Febr. 1997 wurde die bestehende „Arbeitsgemeinschaft“ mit Walter Rasch (FDP), Geschäftsführer der „HPE Hanseatica“ und Wilhelm v. Boddien(CDU), angeblich  Vorsitzendes eines „Fördervereins Berliner Stadtschloß e.V.“ erweitert.

Ab April 19978 publizierte v. Boddien für  o.g. „Arbeitsgemeinschaft“ u.a. deren Informationsbroschüre „Das Schloss- Wiederaufbau und Nutzungskonzept des Berliner Stadtschlosses auf der Basis einer privaten Finanzierung ohne öffentliche Mittel“  über eine Aktiengesellschaft  mit der Aussage...“vom Bund und Berlin werde  n i c h t  erwogen, die Immobilie „Palast“ und den davor liegenden städtischen Raum - nach der abgeschlossenen Asbestsanierung des Palastes - wieder zu nutzen“.
s. Abb. 12, 55

wir fragen:

Bundesregierung und Senat von Berlin lobten einen europaweiten „Investoren- sowie ein Interessen-Bekundungsverfahren“ zur Bebauung des sog. Schlossplatzes aus,  wobei der „Palast der Republik“  eingebunden werden sollte. Die Informationsbroschüre übernahm teilweise fast wörtlich Texte zu Ideen und Ausarbeitungen der Berliner Architekten Schüler/Schüler-Witte, ohne sie zu nennen…den Teilnehmern wurde freigestellt, ob sie einen Neubau in den Abmessungen des ehemaligen Schlosses oder eine Rekonstruktion/Teilrekonstruktion anbieten wollten.

Bis Okt. 1997 war an 55 Interessenten die Auslobungsbroschüre verschickt  worden. Konzepte reichten bis Jan. 1998  14 Architekturbüros ein, darunter auch die o.g. „HPE Hanseatica Property GmbH“ mit dem Entwurf/Modellder  o.g. Berliner Architekten.

Ab Nov. 1997 bis Dez. 1999 stellten Schüler/Schüler-Witte ihr Schlossprojekt im ehemaligen Staatsratsgebäude im Rahmen einer vom Bundesbauministerium geplanten „Hauptstadtausstellung“ in neun Varianten (Maßstab 1: 1.000)  sowie ein  Schloss-Plexiglasmodell im Maßstab 1: 250 aus; diese Ausstellung wurde bis in den Sommer 2003 in die Räumen  der Dresdner Bank in der Behrenstraße verlagert.

Ab Jan. 1998 lässt der „Förderverein für die Ausstellung“ unter v. Boddien/Stuhlemmer als angeblich gemeinnütziger „Stadtschloßverein“ erstmals sein „Berliner Extrablatt“ bei „Gruner und Jahr“ in Druck gehen;  verantwortlich für den Inhalt v. Boddien; finanziert aus eingeworbenen Spenden, heißt es.

Am 2. August 199810gab v. Boddien das Architekturmodell mit drei barocken Fassaden von Schüler/ Schüler-Witte aus o.g. Wettbewerb als  s e i n e  „Schlossvision“ aus.  Deren eingereichtes modellhaftes Nutzungs- und Finanzierungskonzept „Schloss“ sowie Straßenführungskonzept um das Schlossplatzareal herum wurde im o.g. Vereinsblatt eines angeblichen Fördervereins Berliner Stadtschloß e.V. unter seinem 1. Vorsitzenden v. Boddien bis Mai 2004 abgebildet - und publiziert:
a) Bund und Länder wären angeblich bereit, ihre Grundstücke in Form eines Erbbaurechts einzubringen
    und im Gegenzug die kostenfreie Bereitstellung öffentlich zu nutzender Flächen erwarten.
b) die Finanzierung solle  p r i v a t -  ö f f e n t l i c h als sog. „ppp-Modell“ erfolgen.
c) bekundet er als angeblich 1. Vorsitzender eines „Fördervereins Berliner Stadtschloß e.V.“ im Interview in
    der „Märkische Allgemeine Zeitung“: E R würde mit der Unternehmensgruppe11„HPE HANSEATICA 
    Property GmbH“ eine  Milliarde  DM zum Aufbau des barocken Berliner Schlosses  privat aufbringen.

Am 08. Juli 1999 wurden von der Bundesregierung - Koalition aus SPD/Grüne - und dem Land Berlin erneut alle bisherigen Wettbewerbsergebnisse verworfen. Sie beriefen zum Oktober 2000 eine „Internationale Expertenkommission“ „Historische Mitte Berlin“ zur Entscheidungsfindung zwischen einem Park und einem Gebäude.  Aufgabe sei es, ein konkretes Nutzungs-, Gestaltungs- und Finanzierungskonzept für das gesamte „Schlossplatzareal“ zu erarbeiten, um zudem folgende Fragen zu klären:
a) wie und von wem ein Gebäude - wie der symbolische Neubau „Schloss“ - genutzt werden solle?
b) wie könne die Ergänzung der angrenzenden Räume12- die Urbanität - städtebaulich gelingen?

Am 08. Juli 1999 wurden von der Bundesregierung - Koalition aus SPD/Grüne - und dem CDU/SPD Senat von Berlin erneut alle bisherigen Wettbewerbsergebnisse verworfen.

Am 17. Nov. 1999 fragte Prof. Dr. Richard Schröder (SPD usw.)„was tun?“
...in der Novemberauflage vom  „Berliner Extrablatt“ publiziert ein angeblicher „Stadtschloßverein“  als Appell13 an Bundesregierung und Senat: „Entscheiden Sie jetzt den Wiederaufbau des Berliner Schlosses! Berlin braucht einen Gegenpol zu den Neubaukomplexen. Berlin braucht sein Stadtschloß!“
…und im „Leitartikel“ des Werbeblattes behauptete Jobst Siedler: „Jetzt oder nie muss das historische Zentrum Berlins wiedererstehen“ sowie „Das Schloß lag nicht in Berlin - Berlin war das Schloß“.
s. Abb. 15, 189, 195

Von 1999 bis Ende 2001 ergänzten Schüler/Schüler-Witte zur Historie Schloss für den angeblichen Förderverein Berliner Stadtschloß e.V. mit Erläuterungstafeln und Wiederaufplanung zu historischen Fassaden archäologische Grabungen auf dem Schlossplatz. Von 1999 bis Ende 2001 ergänzten Schüler/Schüler-Witte zur Historie Schloss für den angeblichen Förderverein Berliner Stadtschloß e.V. mit Erläuterungstafeln und Wiederaufbauplanung zu historischen Fassaden archäologische Grabungen auf dem Schlossplatz.

…ab dem 31. Aug. kam es zur Zusammenarbeit der Berliner Architekten Schüler/Schüler-Witte mit dem schwedischen Baukonzern „Skanska“; deren Ziel sei es gewesen, ein Neues Schloss“ einschließlich der historischen Fassaden privat wieder aufzubauen.
Im März 2000 wurden die Architekturmodelle von Schüler/Schüler-Witte mit dazugehörigen konkreten Pläne mit Unterstützung des Reg. Bürgermeisters Dr. Eberhard Diepgen (CDU) aber gegen den erklärten Widerstand des Bausenators Dr. Peter Strieder (SPD) - der ein „Haus der Demokratie“ forderte -  auf der weltgrößten Immobilienmesse MIPIM in Cannes mit/unter dem Reg. Bürgermeister vorgestellt.
s. Abb.  Seite 26, 52, 68, 69

Im Nov. 1999  hieß es u. a. in der „Koalitionsvereinbarung“ des Berliner Senats aus CDU/SPD für den Zeitraum 1999 bis 2004:
...ein Schwerpunkt der Planungs- und Baupolitik Berlins ist die Gestaltung des historischen Zentrums.
Für das weitere Vorgehen soll eine Abstimmung mit der Bundesregierung und möglichen Investoren14 erfolgen. Ein tragfähiges Nutzungskonzept für das Gebäude muss in der nächsten Wahlperiode gelingen.
Ziel ist, dass die Bebauung des Schloßplatzes in der historischen Kubatur des Stadtschloßes realisiert wird.
In einem Wettbewerb ist die Verbindung der angestrebten Wiederherstellung der historischen Fassaden mit dem Erhalt der denkmalwerten Teile des Palastes der Republik zu klären Das zu errichtende Bauwerk muss einen hohen Anteil öffentlicher Nutzung aufweisen…realistisch scheint eine Investition von vier Milliarden DM.

Ab 27. September 2000  diskutierten 21 international bekannte Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft etc. als „Rat der Weisen“ um eine Lösung zur Gestaltung der Mitte Berlins.
Im Nov. 2000 reduzierte sich die „Internationale Expertenkommission“ nach unsäglichen Querelen wg. der  gestellten Aufgaben aus der Politik (Bund/Länder) für die zukünftige Gestaltung von „Schlossplatz, Schloss und Mitte Berlins“ auf 17 Mitglieder15.  Über Monate folgten unzählige ideologische Diskussionsrunden, Interessen- und Investorenbekundungen.

Zum Oktober 2000 wurde eine „Internationale Expertenkommission Historische Mitte Berlin“ berufen  und zum 26. Jan. 2001 eingesetzt, um zur Entscheidungsfindung zwischen einem Park und einer Gebäudesynthese von Palast der Republik und Schloss berufen. 
Aufgabe sei es, ein konkretes Nutzungs-, Gestaltungs- und Finanzierungskonzept für das gesamte „Schlossplatzareal“ zu erarbeiten, um zudem folgende Fragen zu klären:
a) wie und von wem ein Gebäude - wie der symbolische Neubau „Schloss“ - genutzt werden solle?
b) wie könne die Ergänzung der angrenzenden Räume15.1- die Urbanität - städtebaulich gelingen?

Im Juli 2000 moderierte im „Max-Liebermann Haus“ Lea Rosh das sog. „Torgespräch“ um Architektur-zeichnungen  (1:20) bzw. zur möglichen zentimetergenauen Fassadenrekonstruktion auf Grundlage der angeblich jüngst im Bauamt Mitte wieder  aufgefundenen Vermessungsakte von 1879, von historischen Messbildphotos, zu Detailplänen und barocken Überresten...mit M. Meclewska, W. Straub, Ch. Stölzl, Prof. Albertz vom Institut für Geodäsie der TU Berlin, Stuhlemmer sowie v. Boddien  u. a. m.
 
Am 18. April 2001  konnte im „Öffentliches Hearing“ der „Internationalen Expertenkommission“ zu Konzepten für die Nutzung/Gestaltung und Finanzierung der seit 1997 geplanten urbanen Bebauung des „Schlossplatzareals“ und zu langjährigen Zwischennutzungsplänen vom „Palast der Republik“ u. a.16auch v. Boddien als angeblich 1. Vorsitzender eines „Fördervereins Berliner Stadtschloß e.V.“ -  nicht als „Mitglied“ der bestehenden „Arbeitsgruppe“ Schüler/Schüler-Witte/Arndt - seinen Redebeitrag leisten.
übrigens:
Deren langjährige Arbeit bzw. Konzept fehlt in der Informations-Broschüre des Bundesministers für Verkehr, Bau und Wohnungswesen „Historische Mitte Berlin- Schlossplatz- Ideen und Entwürfe 1991-2001“. Nur sie sahen unter 60 Architekten die Rekonstruktion dreier barocker Fassaden  usw. vor; es fehlt allerdings auch im Katalog des Senats unter der Rubrik „Entwürfe ab 2000“.  Entsprachen ihre vielfach überarbeiteten Ideen seit 1991 nicht dem 1999 vom  Senat beschlossenen städtebaulichen Leitbild „Planwerk-Innenstadt“ des Senators für Stadtentwicklung Dr. Peter Strieder und seinem Senatsbaudirektor Dr. Hans Stimmann?
s. Abb. 18, 100, 191, 192

Im Sommer 2001 entstand  in o.g. Expertenrunde aus Prof. Schusters Konzept zu „geistiger Architektur“ unter dem  Namen „Palais Humboldt“ im Gespräch mit Prof. Nida-Rümelin  der Begriff „Humboldt-Forum“. Diskutiert wurde insbesondere zwischen den Herren Lehmann, Schuster und Dieckmann  zum Masterplan III17 des Generaldirektors der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Prof. Dr. h.c. Lehmann, bzw. dessen Idee seit etwa 1999, für die SPK in den zu planenden Neubau auf dem sog. Schlossplatz die seit ihrer Gründung in Berlin-Dahlem beheimateten außereuropäischen Sammlungen gänzlich nach Mitte zu verlagern.

Am 13. Sept. 2001 fand ein „Hintergrundgespräch“ in den Räumen der Deutschen Bank, Filiale: Unter den Linden 13/15 statt (s. Direktor Dr. G. v. Grawert-May = Schatzmeister18 des Fördervereins für die Ausstellung „...“ e.V.). 
Eingeladen waren neben Mitgliedern der „Internationalen Expertenkommission“ wie z.B.:
Swoboda, Conradi, Demps, Diekmann, Engel, Flierl, Freiberger, Klemm, Kleihues, Krüger, Peschken, Speyer  sowieauch  Richard Schröder, Bernd Schultz, Monika Maron, Lothar de Maziere sowieVertreter aus Industrie und Wirtschaft u. a.;  für einen angeblichen  Stadtschloßverein W. v. Boddien, R. Stuhlemmer, W. Rasch.in kleiner Runde wurde ohne   Nutzungs- oder  Finanzierungskonzept „hintergründig“ festgelegt: das Schloss wird gebaut.

Der angeblich 1. Vorsitzende eines  n i e  existent gewesenen  „Fördervereins Berliner Stadtschloß e.V.“ forderte  ab 2001 in Kampagnen, öffentlichen Veranstaltungen sowie „Internen Rundschreiben“ - vorliegend seit Oktober 1996 bis 2003 - zusätzlich zu unverbindlichen Optionen für „Schlossbau-Aktien“ an einen  angeblichen „Fördervereins Berliner Schloss e.V. - Wilhelm von Boddien“  auf.
s. Abb. 12, 55, 187, 191, 192

Am 19./20. Dez. 2001 wurde der Mehrheitsbeschluss der „Internationale Expertenkommission“ den Abgeordneten des 14. Deutschen Bundestages empfohlen:  ein Nachbau des „Alten Schlosses“ in der Schlüter’schen Kubatur mit Rekonstruktion der 3-seitigen Barockfassade19  - innerhalb der Bebauung des gesamten Schlossplatz-Areals. 
s. Abb. 196

Lt. „Abschlussbericht“/„Materialien“20 der „Internationalen Expertenkommission“ „Historische Mitte Berlin“ April 2002 sowie auch in Pressemitteilungen und zu Anfragen aus dem Bundestag bzgl. der möglichen Nutzung und Finanzierung war deren angebliches Planungsziel zum barocken Nachbau:
„Die Gründung einer Aktiengesellschaft mit dem Gesamtfinanzierungsvolumen von 1,5 Milliarden DM durch die Baukosten mit Grundstück, Kernbau  und Mehrpreis der barocken Schlossfassade, der Ausgabe und Streuung von Schlossaktien durch Bund, Länder, Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Landesbibliothek und durch Kleinaktionäre sowie durch institutionelle Anleger - und aus Drittmitteln21.“
Vorstellung22 zudem: „Vermögensaktivierung mit einer wirtschaftsbezogenen Neukonzeption als  „Entwicklungsmaßnahmen „Hauptstadt Berlin-Parlaments- und Regierungsviertel“ könnte durch ein Standortmarketing unter Führung v. Boddiens für den Bund und den Senat von Berlin erfolgreich sein.
Durch den Verkauf des bisher unbebauten städtischen Grund und Bodens, d.h. durch Privatisierung des gesamten Schlossplatzareals mit dem bisher öffentlichen Berliner Straßenland „An der Schlossfreiheit, Stechbahn und Breite Straße/Scharrenstraße“ als Bau-Erwartungsland könnte es eine Wertsteigerung23 durch Interessenten für die Finanzen des Bundes und des Senats von Berlin24 erfahren. Zusätzlich könnte durch ein privates Spendenaufkommen in Höhe von 150 Mio. DM - steuerbegünstigt nach § 10 b EkStG - erfolgreich sein“.
 
Die „Internationalen Expertenkommission“  - in der Zusammenarbeit mit Vertretern der Bundesregierung, BMVBW, BMKM sowie der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung - begründete ihr Mehrheitsvotum25,  die Festlegung, eine dreiseitige „barocke Schlossfassade“ des Baukörpers für das sog. „Humboldt-Forum“ ausschließlich über  p r i v a t e  Mittel zu reproduzieren, folgendermaßen:  
...„Hinsichtlich der Barockfassaden und des Schlüterhofes hat der Förderverein Berliner Stadtschloß26 zugesagt, die erforderlichen 80 Mio. € (rd. 150 Mio. DM) in einem mehrjährigen Zeitraum über Spenden zu beschaffen. Da dieser Verein innerhalb kurzer Zeit für die Schloßsimulation von 1993 rd. 9 Millionen DM27 eingeworben hat und bereits über mehrere Millionen DM Spendenzusagen verfügt, ist die Einstellung eines Spendenaufkommens von 80 Mio. Euro (rd. 150 Mio. DM - (§ 10 b EkStG) in das Finanzierungskonzept nicht unrealistisch“.
Dieses Bauvorhaben und das gedachte Nutzungskonzept durch die sog. Öffentliche Hand finanzieren zu lassen, wird nur vom damaligen Präsidenten der Bundesarchitektenkammer, Dipl.-Ing. Peter Conradi und vom Berliner Architekten Prof. Josef Paul Kleihues im Abschlussbericht April 2002  bezweifelt.
Conradi mahnt „dass die Baukosten mit etwa 670 Mio. Euro zu niedrig angesetzt und die Finanzierung durch Aktien und Spenden unrealistisch sei“. 
Prof. Kleihues führt aus, „dass der Finanzbedarf bei mind. 600 Mio. Euro liege und die Gegenfinanzierung von mind. 50 Mio. Euro nur durch Veräußerung von Grundstücken und Gebäuden gelinge.
Bei einer Bauzeit von fünf Jahren wäre die öffentliche Hand jährlich mit mind. 120 Mio. Euro belastet. 
Spendengelder  s o l l e n   zweckgebunden  eingeworben - und verwendet werden“.

Diese Textstelle in o.g. Abschlussbericht (S. 52) ist nur erklärlich, wenn o.g. Experten sowie Vertreter aus Bund und Ländern etc. weder die einzig eingetragene Satzung des „Fördervereins für die Ausstellung“ in Urschrift und deren „Gründungsprotokoll“ noch der aktuelle Registerauszug vom zuständigen Amtsgericht  vorlag - und sie zudem alle ignorierten, dass Vereine/Fördervereine - lt. BGB - juristisch autonom sind.
s. Abb. 100, 191, 192

Lt. Abschlussbericht aus April 2002 wird den Abgeordneten im 14. Deutschen Bundestag bzgl. der Entscheidung/Abstimmung zum 04. Juli 2002 von o.g. Experten als Finanzierungsmodell empfohlen:
Grundkapital: 770 Mio. Euro 
Baukosten, einschließlich Fassaden: 570 Mio. Euro

  1. Das Bauvorhaben (Humboldt-Forum) wird im Wege  Privat-Öffentlicher   Partnerschaft (PPP) in der Rechtsform der Aktiengesellschaft verwirklicht.
  2. bei der Finanzierung wird von einem Spendenaufkommen von 80 Mio. Euro für die historischen Fassaden und den Schlüterhof ausgegangen.
  3. Der verbleibende Betrag von 550 Mio. Euro wird durch den Einsatz von Eigenkapital finanziert, das wie folgt aufgebracht werden soll:

a) Öffentliche Hand: 410 Mio. Euro (d.h. Baukosten: 230 Mio. Euro)
Sacheinlage (Grundstückswert) 180 Mio. Euro
 b) Privat:360 Mio. Euro (institutionelle Anleger 280 Mio. Euro,
Streubesitz, Spenden 80 Mio. Euro)

Die Vorbereitungszeit bis zum möglichen Baubeginn mit politischer Entscheidung, Programmdefinition, Architekten-Wettbewerb, Entwurfsphase, Ausführungs- und Detailplanung betrage mind. drei Jahren, hieß es von diesen Experten im o.g. Abschlussbericht. Realistisch seien eine Bauzeit von fünf Jahren und eine jährliche Belastung der Öffentlichen Hand (Steuerzahler) von 120 Mio. Euro.

Am 04. Juli 2002 erfolgt die mehrheitliche Willensbekundung und damit Annahme der Expertenempfehlung durch die Abgeordneten des 14. Deutschen Bundestages (Bundesdrucksache  14/ 9660 v. 02.7.2002 mit der Alternative A).
s. Abb. 48, 196

Ein Gesetz28 wird nicht verabschiedet. Der 14. Deutschen Bundestag gab eine rechtlich  n i c h t  bindende Abstimmung  o h n e  Fraktionszwang  ab - und empfahl eine „Teilrekonstruktion“ mit neu erfundener Historie28.1 des „Alten Schlosses“.

wir fragen: entspricht diese Empfehlung nicht der längst öffentlich bekannten Konzeption  der Architekten  Schüler/Schüler-Witte für die zukünftige Bebauung des Schlossplatzes?

„Zur architektonischen  Gestaltung schließt sich der Deutsche Bundestag der Empfehlung der Kommission an, für das neue Gebäude die Wiedererrichtung der barocken Fassaden der Nord-, West-  und Südseite sowie des Schlüterhof des ehemaligen Stadtschlosses vorzusehen.
Die konkrete architektonische Gestaltung des Gebäudes, insbesondere des Verhältnisses von Nutzung und Innengestaltung, wird im Rahmen eines auszulobenden Realisierungswettbewerbs zu klären sein.
Durch diese Vergegenwärtigung von Geschichte im historischen Zentrum von Berlin erfolgt nicht nur der architektonische Brückenschlag zur Bebauung der unmittelbaren Umgebung (Museumsinsel, Straße „Unter den Linden“), sondern lässt sich auch eher eine Mobilisierung privaten Kapitals realisieren“.

Allerdings  ohne den Adressaten der Empfehlung  - Bund und Ländern - die Kosten bzw. Finanzierung sowie letztendliche Nutzer  zu benennen...auf Seite 3 o.g. Drucksache 14/9660 unter „D“ zu Kosten heißt es: „Kosten wurden nicht erörtert“.

Um ein bis dato fehlendes Nutzungs- und Finanzierungskonzept zu entwickeln, auf dem zu detaillierten Vorgaben  Realisierungswettbewerbe der Architekten ausgelobt werden könnten, bildete sich unter Ltg. der Kulturstaatsminister (Prof. Dr. Nida-Rümelin; Dr. Weiß) eine Arbeitsgruppe „Schlossareal/Historische Mitte“,

Frage: warum vertrauen bis dato Politik, „Internationale Expertenkommission“, Medien
      sowie die sog. Öffentlichkeit der  „Selbstauskunft“  W. v. Boddien/R. Stuhlemmer?

Ab Juli 200230 kann v. Boddien  bzgl. einer  seit 2001 initiierten Kampagne „Aktienoption“ als angeblich   Vorsitzender eines „Förderverein Berliner Stadtschloß e.V.“ sowie zugleich eines „Förderverein Berliner Schloss e.V. - Wilhelm von Boddien“ weiterhin behaupten...„das Schloss kommt, das Schloss wird gebaut“.
s. Abb. 12, 55, 187, 191, 192

Im Schreiben des Bundesministeriums für Finanzen, datiert 29. Aug. 200331, heißt es: „zu den aufgeworfenen Fragen wird mitgeteilt, dass man dem Förderverein Berliner Schloss e.V. vom BMF keinen Auftrag zum Spendensammlung erteilt hat. Insofern ist der Verein für seine Initiativen eigenverantwortlich tätig. Unabhängig davon, begrüßt das BMF privates Engagement und alle Initiativen, die geeignet sind, die Wiederherstellung der historischen Mitte Berlins zu unterstützen“.

Frage: wäre das?

Förderverein Berliner Schloss e.V.  95 VR 12 716 Nz   ab Sept. 2003
(W. v. Boddien/R. Stuhlemmer/R.Schröder) 
ehemals (Aug. 1992 bis Aug. 2003)  Förderverein für die Ausstellung  „Die Bedeutung des Berliner Stadtschloßes für die  Mitte Berlins - eine Dokumentation“ e.V.“                                                
Forum Stadtbild e.V.95 VR 22 462Nzab April 2003
(Holger Heiken, Polizeibeamter - bis 9/2002 Vorstandsmitglied der GHB)

Stadtschloss Berlin Initiative e.V. 95 VR 21 954 Nz ab Sept. 2003
(Lür Waldmann, RA, bis 7/02 IBB, u.a.m.)                                                   

Gesellschaft Berliner Schloss e.V.   95 VR 15 628 Nz   ab Juli 2003
(Klaus-Jürgen Velke, Verwaltungswissenschaftler im Polizeidienst)
 (= „Gesellschaft für den Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses e.V.“)

Gesellschaft Historisches Berlin e.V.  95 VR 11 891 Nz  ab März 1992
(Dr. Bernd Wendland; zuvor: Annette Ahme-Maier, Holger Heiken, Birgit Lucas)

...ob eine Vereinstätigkeit sinnvoll und/oder satzungsgemäß ist, haben  Außenstehende, d.h. andere Personen oder Vertreter von „Stiftungen“ nicht zu beurteilen!Der Verein/Förderverein ist nach § 2 des Vereinsgesetzes eine Vereinigung, zu der sich eine Mehrheit natürlicher und juristischer Personen für längere Zeit zu einem gemeinsamen Zweck zusammengeschlossen und einer organisierten Willensbildung unterworfen hat.
Die Tätigkeit eines Vereins/Fördervereins ist allein am Willen und Übereinstimmung der Mitglieder sowie der von ihnen geschaffenen Satzung zu messen.            (Generalstaatsanwaltschaft Berlin im Mai/Juni 2009)

Im September 2003 verlautete für die Öffentlichkeit, bisher sei politisch unbestritten, dass ein moderner Neubau in der Kubatur der ehemaligen Schlüter’schen (?) Schlossplanungen  entstehen  solle.

Nach der parlamentarischen Sommerpause wurde im Okt./Nov. 2003 von o.g. „Arbeitsgruppe Schlossareal“ unter Kulturstaatsministerin, Dr. Christina Weiss  k e i n „Nutzungs- und Finanzierungs-konzept“ des Bundes und Senats von Berlin veröffentlicht; stattdessen ein Entscheidungsaufschub, ein  „Moratorium“ von mind. zwei Jahren verfügt...“weil eine weitgehende Finanzierung durch die öffentliche Hand derzeit nicht vorstellbar ist, eine Finanzierung durch ein Kaufmiet-Modell  aus Sicht des BMF unwirtschaftlich und ein Neubau  durch ein  p r i v a t - öffentlich finanziertes „ppp-Modell“ ebenfalls derzeitig nicht denkbar, zumal eine mind. 30-jährige privatwirtschaftliche Nutzung vom Bundestag gebilligten Nutzungskonzeptes für das „Humboldtforum“ widerspricht32.
Der Neubau am Schlossplatz hat Zukunft. Ein Schloss um seiner selbst willen, wird es aber nicht geben“.

Lt. Schreiben, datiert 13. Nov. 200333 ließ  Dr. Christina Weiß als„Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien“,ausführen „...arbeiten sowohl der „Förderverein Berliner Stadtschloß e.V.“ u. a. m. eigenverantwortlich. Es ist nicht Aufgabe der Bundesregierung, deren Geschäftsberichte zu prüfen oder Einfluss zu nehmen. In seinem Beschluss vom 4. Juli 2002 hatte der Deutsche Bundestag die Bundesregierung u. a. gebeten, in Abstimmung mit dem Berliner Senat sowie den drei Hauptnutzern (SPK, HU und ZLB) das Nutzungskonzept für das Areal des ehemaligen Berliner Schlosses zu prüfen sowie die Finanzierungsmöglichkeiten auszuloten.
Mit den Möglichkeiten einer kulturellen Nutzung hat sich daraufhin die „Arbeitsgruppe Schlossareal“ unter Leitung der Beauftragten...befasst, die in ihrem Abschlussbericht am 30. Sept. 2003 zu dem Ergebnis gekommen ist, demnächst ein „Moratorium“ einzulegen, da eine öffentliche Finanzierung des „Humboldt-Forums“ vor dem Hintergrund der aktuellen Kürzungen in den verschiedenen Politikbereichen derzeit nicht darstellbar ist. Die Entscheidung über die Gestaltung des Schlossareals soll deshalb erst fallen, wenn die Reformen der Bundesregierung greifen und sich die Haushaltslage  spürbar verbessert hat.“
Ab dem 13. Nov. 2003 forderte der nun 15. Deutsche Bundestag die Bundesregierung - Koalition aus CDU/CSU/SPD - in einer Entschließung (15/2002) u. a. auf...den Abriss des Palastes der Republik öffentlich auszuschreiben, zu beauftragen und gemeinsam mit dem Land Berlin für eine gestalterische Übergangsgestaltung des gesamten Areals zu sorgen“. Er beschloss auch...der Deutsche Bundestag hält es für verantwortbar, die Planungskosten aus einem Investitionstitel des Haushaltes des Ministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen vorzufinanzieren und bei Realisierung des Baus auf die Gesamtkosten anzurechnen.“

Obwohl es bisher weder ein realistisches Gestaltungs- und Nutzungs- noch ein schlüssiges Finanzierungskonzept gab und weiterhin eine konsensfähige Lösung vom Bund und den Ländern als eigentliche Grund- und Bodenbesitzer fehlen, lobten möglicherweise die öffentlichen Bauherren und die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung zur geplanten Grünfläche statt Palast der Republik einen „Wettbewerb für Landschaftsarchitekten“ aus?
Der „Peter - Joseph - Lenné´ Preis wird auch für Ideen zum Schlossplatzareal vergeben werden; hieß es.

Am 23. Mai 2004 teilte der Reg. Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit (SPD), über dpa seine Meinung mit „Schloss-Neubau nicht finanzierbar“...ein solches Projekt mit Kosten zwischen 700 Mio. und einer Milliarde Euro sei nicht zu stemmen...

wir fragen:

Der o.g. Förderverein - ab Nov. 2004 unter den Vereinsvorsitzenden Richard Schröder/Ingrid Rexrodt - veröffentlicht im 2. Quartal 2005 in seinem “Berliner Extrablatt“ als „Machbarkeitsstudie“36 eine „Option 2“ vom Bundesfinanzministerium für totale private Nutzung und öffentliche Nutzung durch Mietverträge des Humboldt-Forums im neuen Schloss „das Veranstaltungs- und Konferenzzentrum, die Restaurants und andere privatwirtschaftliche betriebene Flächen werden von vornherein über den Kapitalmarkt privat finanziert“.

Im Aug. 2005 scheiterte die „Machbarkeitsstudie“ des Bundesbauministeriums am ungeklärten Nutzungs- und Finanzierungskonzept. Bei privater Finanzierung des sog. Schlosses - als „Humboldt-Forum“ mit Hotel - wäre  allein die Bausumme auf über eine Milliarde Euro angestiegen.

Lt. Brief des BMVBS/Bundesministerium für Verkehr, Bau usw. vom 11. Jan. 2006: „Es trifft zu, dass Herr v. Boddien als Vertreter des Förderverein Berliner Schloss e.V. im Sommer letzten Jahres im Rahmen von informellen Gesprächen mit unserem Haus Planungsunterlagen37 übergeben hat (Auszüge von Grundrissen, Schnitten und Ansichten zu den äußeren barocken Fassaden und den Schlüterhoffassaden des ehemaligen Berliner Schlosses). Diese wurden jedoch  n i c h t  im Auftrage des BMVBS erstellt oder angefordert. Nach Kenntnis werden diese Planungsunterlagen in eigener Regie vom Verein erstellt - und in Zusammenarbeit mit dem Gründungs- und Vorstandsmitglied Architekt Stuhlemmer. Unser Haus begrüßt private Initiativen zur baukulturellen Grundlagenforschung bezüglich des Projektes Neuaufbau Schlossareal Berlin, auch jene anderer Schlossvereine und Initiativen. Sie dienen uns zur Information, aber nicht als Grundlage eigener Planungen. Das BMVBS hat das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung/BBR im September 2005 mit der Untersuchung zu Grundlagen und baufachliche Studien u. a. für die barocken Fassaden des ehemaligen Berliner Schlosses beauftragt.
In Zusammenarbeit mit Experten, Denkmalschützern, Kunsthistorikern und unabhängigen, freiberuflich Tätigen werden dort erste Planungsgrundlagen zum Thema Fassade des Humboldt-Forums eigenständig erarbeitet (Gestaltung, Statik, Bauphysik, kunsthistorische Anforderung, etc.).
Ergebnisse hierzu werden frühestens im Frühjahr 2006 erwartet.“

Zum  04. Juli 2006  veröffentlichte die  „Berliner Morgenpost“ auf S. 20 ein Interview mit York Stuhlemmer durch  Rainer Haubrich...“vor zehn Jahren hat das Berliner Architektenbüro Stuhlemmer damit begonnen, alte Baupläne, Fotografien, und Fragmente des Berliner Schlosses auszuwerten. In minutiöser Detailarbeit konnten inzwischen alle Fassaden dokumentiert und in millimetergenaue Baupläne übertragen werden“.
...und zu dessen Nachfrage wie entstehen Modelle? heißt es: „die Bildhauer bekommen von uns die präzisen Baupläne, dazu die photographische Dokumentation des jeweiligen Fassadenelements. Daraus erstellt der Bildhauer zunächst ein Bozetto, ein verkleinertes, dreidimensionales Werkstattmodell, an dem die plastische Wirkung erprobt wird. Davon ausgehend entsteht dann ein Tonmodell in Originalgröße, wovon wiederum  Gipsabgüsse entstehen, die beständiger sind als Ton. Nach ihnen werden Steinbildhauer die Fassadenteile erstellen“.
s. Abb. 3, 150, 188

Am 26. Nov. 2007 wurde ein erneuter Realisierungswettbewerb der Bundesregierung - Koalition aus CDU/CSU/SPD - und in Kooperation mit dem Land Berlin ausgelobt und zum 27./28 Nov. 2008 mit der Entscheidung der Jury unter Vittorio Magnano Lampugnani 38  und anschließender Preisverleihung beendet.
Als vorgegebene Architektur für ein sog. „Kultur-Schloss“ gilt unverändert: eine dreiseitige barocke Fassadengestaltung für die geometrischen Außenmaße bzw. in der Kubatur des ehemaligen Königlichen Schlosses an der Spree, um im „Humboldt-Forum“ einen Weltort der Kunst und Kultur entstehen zu lassen.

Allerdings muss das komplexe Konzept für die Zusammenarbeit der drei Hauptnutzer aus dem o.g. „Masterplan III“ in den vorgegebenen historischen Geschosshöhen noch erarbeitet werden.

Am 14. Febr. 2009 hieß es von Rainer Haubrich in Die Welt zum offiziellen Vertragspartner des Bundesbauministeriums/BBR „Das Berliner Schloss entsteht im Team“. Eine  „Franco Stella Humboldt-Forum GmbH“39 - mit ihren Partnern aus den Architekturfirmen „Hilmer & Sattler und Albrecht“ sowie dem Architekturgroßbüro „gmp Gerkan, Marg und Partner“ - soll das vom 16. Bundestag zum  j e t z i g e n  Zeitpunkt  gedeckelte Budget von rund 580 Mio. Euro für das Prestigeobjekt 40 in konkreten Planungen und  Ausführungsarbeiten nicht überschreiten?...dazu die Berliner Architekten Stuhlemmer, die finanziert vom Schlossverein Wilhelm von Boddiens41 die zentimetergenauen Pläne der barocken Fassaden rekonstruiert haben.

Das Bundeskabinett beschloss im April 2009 die Gründung einer bundeseigenen „Stiftung“.

Der  Haushaltsausschuss des 16. Deutschen Bundestages gab im Juni 2009 das Startkapital von 1,5 Mio. Euro für eine ständige Ausstellung zum Thema Historische Mitte Berlins-Identität und Rekonstruktion am Berliner Lustgarten für das geplante Prestigeprojekt auf dem „Schloßplatz“ frei.

Es handelt sich beim Prestigobjekt „Schloss als Humboldt-Forum“ - lt. SPK um eine einzigartige Erfahrungslandschaft/Schaufenster für die Weltkulturen - ausschließlich um ein Vorhaben der Bundesregierung,  beschlossen vom Deutschen Bundestag und zu Lasten und auf Kosten der sog. Öffentlichen Hand und somit der Steuerzahler bundesweit.

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Fussnoten

1 im Gegensatz zur Idee -Wiederaufbau des Ziegelputzbau mit barocken Fassaden - der Herren: Joachim Fest/Michael Mönninger/ Vittorio Magnano Lampugnani/ Jobst Siedler/Christoph Stölzl seit 1989/90 im Projekt: „Berlin morgen: Ideen für das Herz einer Großstadt“ sowie von der F.A.Z.  Anfang 1990 unter „Plädoyer für den Wiederaufbau des Stadtschloßes“ vom Herausgeber Fest.

2 kein Konzept für die spätere mehrheitliche Empfehlung des 14. Deutschen Bundestages am 2/4. Juli 2002

3. gemeinnützig vom FA f. Körperschaften 1, Berlin  bzgl. „Volksbildung“ in der Ausstellung 1993/1994

4 Sponsor = Geldgeber. Ein Sponsor will mit Hilfe geldwerter Leistungen den Bekanntheitsgrad seiner Produkte steigern; es handelt sich um seine wechselseitige Verpflichtung

5 Idee: Frank Augustin und Goerd Peschken; techn. Organisation: Frank Augustin; Fassaden: Ateliers von Catherine Feff in Paris

6 angeblich wegen des 100. Geburtstages von Walter Ulbricht?

7 s. Kredit für die Ausstellung von der Grundkreditbank Berlin;  in den Katalogen fälschlich deren  Aufsichtsratsmitglied Axel Kreitz statt  Goerd Peschken  als Schatzmeister des „Ausstellungsvereins“ angegeben

7.1 s. dessen „Gutachten über die Möglichkeiten des Wiederaufbaus des Berliner Schlosses sowie alternative Lösungen und Neuplanungen“ aus April 1993 sowie Anlagen zum Gutachten für seine Dienststelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz bzgl. der „Studie und Vorschlag für den Wiederaufbau der Fassade des Berliner Schlosses und die Anordnung innenliegender Neubauten“ von Ralf Schüler/Ursulina Schüler-Witte aus 1993 zu den Außenfassaden (Nord-, West und Südfassade).. dokumentiert im Rahmen der Ausstellung „Das Schloss?“ vom 30. Juni bis 18. Sept. 1993 und weiterhin in Cannes auf der weltgrößten Immobilenmesse im März 2000… Schlossbau-Pläne und Modelle für den schwed. Baukonzern „Skanska“ in 2000 entworfen, überarbeitet - und ausgestellt

8  s. Presse April/Mai 1997 sowie Planwerk Innenstadt/Senatsbaudirektor Stimmann

9 übrigens: die Kosten des Architekturmodells trägt in der sog. „Arbeitsgruppe“  nicht die HPE-Hanseatica-Property GmbH, sondern  zu 10 % das Architektenehepaar und zu 90% der Förderverein für die Ausstellung unter v. Boddien/Stuhlemmer und einer Schatzmeisterin Ulrike Steinmetz (Pressesprecherin des Präsidenten des Berliner Abgeordnetenhauses R. Führer) aus weiterhin zweckgebunden gesammelten Spenden für eine bekanntlich defizitär abgeschlossenen Ausstellung in 1993/94?...unstrittig “abgestellt“  im Architekturbüro R. & Y. Stuhlemmer in Berlin-Dahlem

10 s.  Berliner Morgenpost, Sonntag 2.8.1998, Seite 3, Kai Ritzmann u. Dieter Weihrauch

11 s. Otto Konzern (auch ECE usw.)

12 s. „Planwerk Innenstadt“ zu: An der Schloßfreiheit, An der Stechbahn, Breitestraße, Scharrenstraße in Berlin-Mitte

13 Erstunterzeichner der Initiative der Gesellschaft Historisches Berlin e.V. (GHB), Gesellschaft zum Wiederaufbau des Berliner Schlosses e.V. mit einem angeblichen „Förderverein Berliner Stadtschloß“ waren z.B.: Ahrens, Baring, Bauch, v. Bismarck, Blobel, Boedecker,  Brauner, de Bryn, Doepner, Dönhoff, Fest, Fischer-Dieskau, Francke, Friedrich, George, Grothum, Güntzer, Henkel, Herrmann, Hildebrandt, Höhler, Hundertmark,  Jaeckel, Jammers, Joop, Knopp, Krug, Laurien, Lengsfeld, Marek, Matthus, Marx, Närger, Nooke, Patzschke, Pinkwart, Reuter, Reemstma, Rexrodt, Roloff, Rosh, Sander, v. Sandrart, Schamoni, Scholz, Richard Schröder, Schmidt-Jorzig, Schroeder-Hohenwarth, Schubert, Servatius, Siedler, Sixtus, Sperlich, Stölzl, Stabreit, Ingrid Stahmer, Stuhlemmer, Stürmer, Thielemann, Wolfgang Thierse, Vita, Antje Vollmer, Wille u.a.m.

14 seit Jan. 2000 werden als kapitalkräftige Investoren genannt: Deutsche Bank, Hypo-Vereinsbank, Roland Ernst Gruppe, Kölner Fundus-Gruppe, Hamburger Hanseatica HPE und der schwedische Baukonzern Skanska

15 Roland Berger, Peter Conradi, Franziska Eichstädt-Bohlig, Laurenz Demps, Friedrich Dieckmann, Helmut Engel, Bruno Flierl, Ernst Freiberger, Barbara Jakubeit, Josef Kleihues, Peter Klemm, Thomas Krüger, Klaus-Dieter Lehmann, Vittorio Magnano Lampugnani, Goerd Poeschken, Hannes Swoboda, Jerry Speyer. Als Moderatoren: Wolfgang Thierse, Bodewig, Nida-Rümelin, Führer7Momper, Strieder, Thomas Flierl, Stölzl

15.1 s. „Planwerk Innenstadt“ zu: An der Schloßfreiheit, An der Stechbahn, Breitestraße, Scharrenstraße in Berlin-Mitte

16 s. Gesellschaft Historisches Berlin/GHB (Ahme/Heiken), s. Gesellschaft zum Wiederaufbau des Berliner Schlosses (Harms/Eichmeyer)

17 mögliche Nutzer des Neubaus: SPK, ZLB und Humboldt-Universität mit ihren wissenschaftlichen Sammlungen

18 bis dato Nachfolger von Frau Steinmetz (...Büroleiterin vom Präsidenten des Berliner Abgeordnetenhauses R. Führer) seit Febr. 2001

19 s. Architekturmodell von Ralf Schüler/Ursulina Schüler-Witte aus  dem Wettbewerb 1997/98; abgestellt im Büro Stuhlemmer

20 s. auch Seite 16 (zu Lehmann) und 64 (zu Nida-Rümelin)

21 Spenden...s. Bescheid der Generalstaatsanwaltschaft Berlin  aus Mai/Juni 2009

22 s. Abschlußbericht April 2002

23 etwa 9.000,-- DM/m²

24 s. Modell „Planwerk Innenstadt“ bei Sen. für Stadtentwicklung unter Strieder/Stimmann

25 s. Abstimmung für barocke Fassadengestaltung  8 : 8… durch doppelte Stimme des Vorsitzenden 9:8

26 bis zum 29.8.2003 einzig und unverändert nur unter 95 VR 12716 Nz = Fördrvere4in für die Ausstellung „Die Bedeutung des Berliner Stadtschloßes für die Mitte Berlins- eine Dokumentation“ e.V.  im Vereinsregister Amtsgericht Berlin-Charlottenburg eingetragen

27 die genannten 9 Mio. DM sind lt. v Boddien nicht identisch mit Geldverkehr! s. Widerspruch in Abrechnung 1993/1994 in der Vereinsakte usw. und zum Protokoll vom 05.12.1995. s. Gebühren Steuerprüfer 1994. Die Transparenz zu  o.g Summen ist nicht gegeben.

28 Gesetze bedürfen einer dreifachen Lesung im Deutschen Bundestag

28.1 Idee/Planungen/Architekturmodelle der Berliner Architekten Schüler/Schüler-Witte… Architekturbüro Stuhlemmer gibt vor „was Schlüter ist?

29 Idee/Planungen/Architekturmodelle der Berliner Architekten Schüler/Schüler-Witte… Architekturbüro Stuhlemmer gibt vor „was Schlüter ist?

30 s. Registerauszüge ab Juni 2003

31 zufällig identisch mit Datum der Eintragung?

32 s. Pressemitteilung Nr. 446 v. 30.9.2003

33 zufällig Datum der Drucksache 15/2002?

34 es wurde durch v. Boddien in Frage gestellt, ob Dipl.- Architekt Heinz Graffunder (Hauptarchitekt vom  Palast der Republik) deren Vorschlag aus 1986/87 zur 750-Jahrfeier Berlins kannte?  Aber natürlich, dass war nicht nur ein Thema von Solweig Steller, der Hauptarchitektin „Stadtzentrum“ bzgl. der Beschlüsse vom XI. Parteitag der SED zu umfassenden und beschlossenen Rekonstruktionen - z.B. auch auf der Museumsinsel (s. Neues Museum).  Die Frage ist doch wohl eher, ob die frappierende Ähnlichkeit mit der „Idee“  von Peschken/Augustin zufällig ist?

35 s. Dr. Joachim Müller sowie Dr. Hilmar Körner (z.B. auch 07./08. 11. 1992 Morgenpost Sonntags-Beilage „Berliner Illustrierte“, Seite 4)

36 s. Bundesbauminister Stolpe (SPD) und Bundestagsvizepräsident Thierse (SPD)

37 rechtlich wessen Unterlagen? s. strittiger Schriftwechsel Schüler/Witte ./. Förderverein unter Stuhlemmer/Schröder/Rexrodt

38 s. 2001/2002 Mitglied der „Internationalen Expertenkommission“;  s. 1989/90 „Wiederaufbau Stadtschloß“ mit Fest, Siedler, Stölz, u.a.

39 s. zum Herbst 2009 geplante Büroflächen/Briefkästen  an der Gertraudenstraße 18,20,22 und Fischerinsel 16 des BBR

40 Sachverständige im Preisgericht am 27./28. 11. 2008  unter dem Vorsitz von Magnano Lampugnani waren zu letztlich ab Sept. 2008 noch 30 Entwürfen: Wilhelm v. Boddien für den o.g. Förderverein und York Stuhlemmer  als „Schloss-Architekt“. Die sog. „Selbstauskunft“  des 1. Preisträgers Francesco Stellas  bzgl. der Zulassung im vorgegebenen Bewerbungsverfahren von  Bundesbauministerium  zum sog. Realisierungs-Wettbewerb wird inzwischen von anderen Wettbewerbsteilnehmern hinterfragt; d.h. seine  tatsächliche Teilnahmeberechtigung ist inzwischen nachfragewürdig geworden ...(unerhebliche FORMALIEN?)

41 v. B. ist Vereinsmitglied, ab 3/2004 weisungsgebundener Angestellter im „Förderverein“ unter dem Vorstand  mit Schröder/Rexrodt ...wenn die bd. Vereinsmitglieder Stuhlemmer schon 1996 mit der Arbeit - ohne angeblich offiziellen Auftrag - begonnen haben, wurde auch sie aus Spenden zu Gunsten des  noch immer „Ausstellungsverein“ bis 8/2003 bezahlt; wobei Rupert Stuhlemmer zudem von 8/1992 bis 11/2004 allein vertretungsberechtigtes Vorstandsmitglied  (s. BGB zu  unzulässiges In-Sich Geschäft in Vereinsvorständen)